Angostura ossana   ((DC.) Beurton)


 
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La Ossa-Angostura
(Angostura ossana)

 
syn. Galipea ossana (DC.), Raputia ossana ((DC.) Engl.)

 
Verbreitung:

Kuba

 
einheimischer Name:

Quina del país - Kuba (Spanisch)

 
Größe: (?)

Aussterbedatum: Letztnachweis vor 1841

 
Diese Baumart ist nur anhand des Typusmaterials aus dem Jahr 1822, sowie eines weiteren Belegs, der irgendwann vor 1841 gesammelt wurde, bekannt.

Die Rinde dieser Pflanzenart enthielt verschiedene Alkaloide sowie den Bitterstoff Angosturin und wurde wahrscheinlich bereits von den Ureinwohnern Kubas als Psychotonikum verwendet. Wahrscheinlich führte übermäßiges Sammeln der Rinde auch zum endgültigen Verschwinden dieser Art, die bereits im 19. Jahrhundert äußerst selten gewesen sein muss.

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Es ist allerdings möglich, jedoch eher unwahrscheinlich, dass noch einige Exemplare dieser Art in unzugänglichen Regionen de Sierra des los Organos im Westen Kubas überleben.

 
links:

La Ossa-Angostura (Angostura ossana)


Darstellung aus 'M. De Candolle: Mémoire sur le Tribu des Cuspariées. Mémoires du Museum d'Histoire Naturelle. 9: 139-154. 1822'

http://www.biodiversitylibrary.org

 
Referenzen:

- Christa Beurton: Angostura ossana (Rutaceae), a component of the Cuban flora. Willdenowia 34(1): 277-289. 2004
- R. Berazaín: The extinct Flora of Cuba. Bisea 3(2). 2009