Gerygone insularis   (Ramsay)


 
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Lord Howe-Gerygone
(Gerygone insularis)

 
syn. Gerygone igata insularis (Ramsay), Gerygone thorpei (Ramsay), Pseudogerygone insularis (Ramsay)

 
Verbreitung:

Australien: Lord Howe Island

 
einheimischer Name:

Pop-goes-the-Weasel (Englisch)
Rain-bird (Englisch)

 
Größe: 12 cm (Länge)

Aussterbedatum: irgendwann nach 1918

 
Am 15. Juni 1918 lief die Makambo, ein australisches Dampfschiff, nahe Neds Beach am nördlichen Ende der Lord-Howe-Insel auf eine Sandbank, wo es, bis zu seiner Reparatur, neun Tage liegen blieb.

Während dieser Zeit entwichen dem Schiff einige Ratten und gelangten so auf die Insel. In den kommenden Jahren schafften es diese Ratten, nahezu sämtliche endemischen Vogelarten Lord Howe Islands sowie zahlreiche weitere endemische Tierarten auszurotten.

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Unter den ausgerotteten Arten war auch die Lord Howe-Gerygone, ein unauffällig gefärbter, 12 cm großer Vogel, der von den Bewohnern der Insel 'Rainbird' genannt wurde, da er offenbar nach Regenfällen besonders aktiv war.

 
links:

Lord Howe-Gerygone (Gerygone insularis)


Darstellung: Alexander Lang

 
Referenzen:

- A. F. Basset Hull: The Birds of Lord Howe and Norfolk Islands. The Proceedings of the Linnean Society of New South Wales 34: 636-693. 1909
- Dieter Luther: Die ausgestorbenen Vögel der Welt. Westarp Wissenschaften 1986