Todiramphus gambieri   (Oustalet)


 
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Gambier-Liest
(Todiramphus gambieri)

 
syn. Halcyon gambieri (Oustalet), Todiramphus tuta ssp. gambieri (Oustalet)

 
Verbreitung:

Tuamotu-Archipel: Mangareva / Gambier-Inseln

 
einheimischer Name: -

 
Größe: 22 cm (?) (Länge)

Aussterbedatum: 1922 (?)

 
Der Gambier-Liest bewohnte einst die Insel Mangareva im südlichen Tuamotu-Archipel.

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Eine zweite Art, der Niau-Liest (Todiramphus gertrudae (Murphy)), kommt heute noch auf dem Niau-Atoll, sehr viel weiter nördlich im Tuamotu-Archipel vor. Beide wurden des öfteren (unsinnigerweise) als eine Art zusammengefasst.

Auf Niau halten sich die Lieste bevorzugt in Kokospalmenpflanzungen und menschlichen Siedlungen auf, wo sie Jagd auf große Insekten und kleine Reptilien machen.

Der Niau-Liest könnte ebenfalls bald zu den ausgestorbenen Arten gehören - 2004 gab es nur noch etwa zwanzig Exemplare.

 
Referenzen:

- H. Douglas Pratt, Phillip L. Bruner, Delwyn G. Berrett: A Field Guide to the Birds of Hawaii and the Tropical Pacific. Princeton University Press 1987
- Errol Fuller: Extinct Birds. Penguin Books (England) 1987
- C. Hilary Fry, Kathie Fry, Alan Harris: Kingfishers Bee-eaters & Rollers. A & C Black, 1999